Unter Suchmaschinenoptimierung (SEO) versteht man alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, eine bessere Plazierung in den Ergebnisseiten (Ranking) von Suchmaschinen zu erreichen. Diese Maßnahmen gliedern sich in der Regel in sogenannte Offsite- und Onsite-Optimierung.
Die Onsite-Optimierung umfasst Änderungen an Struktur und Inhalt des eigenen Webauftritts. Ziel ist es die Webseite auf bestimmte Suchbegriffe zu optimieren. Keyword Datenbanken bieten dabei eine Übersicht über häufig verwendete Suchbegriffe – ihre Analyse ist der erste Schritt der Suchmaschinenoptimierung. Nach der Auswahl der gewünschten Begriffe werden Textinhalte und interne HTML Tags angepasst, außerdem sollte die Verbindung der einzelnen Webseiten darauf ausgerichtet werden.
Die Offsite-Optimierung beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Home Page durchgeführt werden. Damit ist vor allem die Beschaffung von externen Links auf die eigene Seite gemeint. Suchmaschinen wie Google beurteilen Webseiten besser, wenn andere Seiten auf sie verweisen. Links von Webseiten mit ähnlichem Inhalt sind besonders effektiv wenn sie die Schlüsselwörter, auf die die Home Page optimiert ist, enthalten.
In den letzten Jahren hat sich die Vorgehensweise der Suchmaschinenoptimierung deutlich verändert. Früher reichte es aus einzelne Webseiten auf ein oder zwei Suchbegriffe zu optimieren (Traditionelle Suchmaschinenoptimierung). Durch die steigende Konkurrenz im Internet und die Änderung der Algorithmen der großen Suchmaschinen wurde es immer schwerer eine gute Plazierung im Ranking zu erreichen.
Deshalb beruhen neuere Vorgehensweisen auf einem ganzheitlichen Konzept, das sich Hand in Hand mit den Algorithmen der Suchmaschinen verändert (Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung). Diese neue Form der Suchmaschinenoptimierung legt größeren Wert auf die Offsite-Programmierung. Oft werden im Web veröffentlichte Pressemitteilungen genutzt, um die Popularität der eigenen Seite zu erhöhen.